Anders als weithin angenommen, bildeten Politik und Kunst in der Zwischenkriegszeit keine Gegensätze. Dass die Politik künstlerisch und die Kunst politisch werden müsse, war ein unterhalb aller weltanschaulichen Konflikte tief ins Selbstverständnis der deutschen Zwischenkriegszeit eingebetteter Konsens. Er wurde von beiden Seiten artikuliert, programmatisch verankert und entwickelte eine Reihe von Varianten, von denen sich die nationalsozialistische Ausprägung im Laufe der 1930er Jahre mit Gewalt durchsetzte. Auf welche Weisen sich diese Ansprüche einer Ästhetisierung der Politik und einer Politisierung der Kunst entwickelten, rekonstruiert dieses Buch anhand zahlreicher Beispiele im Längsschnitt durch die 1920er und 1930er Jahre.
»Verena Wirtz ist mit ihrer Studie ein wichtiger Beitrag zur kulturpolitisch orientierten Weimar-Forschung geglückt. Indem die Verfasserin die Kontinuität von Synthesesehnsucht und -bemühung freilegt, ist ihr Buch als Diskursgeschichte lesbar, anhand derer der zeitgenössische Bedeutungswandel sowie die Verwobenheit von der Politisierung der Kunst und der Ästhetisierung der Politik in der Zwischenkriegszeit zum Ausdruck kommt.«
- Milena Kirwald, Sehepunkte, 15.09.2022
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Über Verena Wirtz
Verena Wirtz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Neuere und Neueste Geschichte der Universität der Bundeswehr in München.
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