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In diesem Beitrag stellen Luisa Klöckner, Anneli Haase, Dorothea Nagel und Andreas Thimmel Ergebnisse des Forschungsprojekts „Feldanalyse Kinder- und Jugendarbeit – Formen politischer Bildung“ dar. Zugrunde gelegt wurde dabei ein weites Verständnis von politischer Bildung, das vermeintliche Selbstverständlichkeiten in sozialen und politischen Systemen kritisch hinterfragt und so Raum für alternative Perspektiven, Gestaltungsund Handlungsspielräume schafft. Das Autor*innenteam richtet den Blick auf politische bzw. politisierbare Themen Jugendlicher im Feld der Offenen Kinder und Jugendarbeit (OKJA). Ziel ist es, diese durch die feldspezifische informelle Offenheit verfügbar zu machen. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass der Zugang junger Menschen zu politischer Bildung davon abhängt, ob sie das Politische als verschlossen und entfernt oder als offen und nah erleben. In dem Forschungsprojekt wurde deutlich, dass Jugendliche Angebote häufig über persönliche Kontakte – Peers oder Fachkräfte – entdecken, was für das Forschungsteam die Relevanz persönlicher Beziehungen unterstreicht, die allerdings im Hinblick auf Ungleichheitsverhältnisse in pädagogischen Beziehungen zu reflektieren sind.
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