Als sich der Wettlauf um Nordwestpassage und Nordpol im frühen 20. Jahrhundert verschärfte, suchte die dänische Administration Grönlands nach Verbündeten. Als Zulieferer kolonialen Wissens rekrutierte sie Schweizer Naturforscher, die sich ihrerseits als nationale Polarhelden vermarkteten. An welche Auflagen waren die Forschungsreisenden aus der Schweiz in der Arktis gebunden? Wie kontrollierte die dänische Handelsgesellschaft den Kontakt der Außenseiter zur lokalen Bevölkerung, den Inuit? Wer finanzierte die Expeditionen? Lea Pfäffli erzählt eine transimperiale Geschichte arktischen Wissens und leuchtet dabei Kolonialreich und Nation neu aus.
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
1. Auflage, 2021
Bindeart: Paperback Format: 141 x 210 x 13 mm Gewicht: 262 g Umfang: 201 Seiten
»[…] ›Arktisches Wissen‹ [vermittelt] auf eindrückliche Art und Weise die Komplexität der Prozesse, die die Wissensproduktion über die Arktis beeinflusst haben und bis heute beeinflussen.«
- Peter Schweitzer, Historische Zeitschrift, Band 315, 2022
»Das Buch […] beschreibt […] einen bisher unbeachteten Aspekt in der Vorbereitung von Grönlandexpeditionen und des Wissensaustauschs.«
- Cornelia Lüdecke, h-soz-u-kult, 7.2.2022
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Über Lea Pfäffli
Lea Pfäffli arbeitet als Postdoc am Seminar für Kulturwissenschaften und Wissenschaftsforschung der Universität Luzern.
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https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/42