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Der Beitrag analysiert die komplexen Stigma-Relationen in der Sozialen Arbeit. Durch die theoretische Schärfung des Stigma-Konzepts wird eine Interdependenz zwischen individuellen, institutionellen und gesellschaftlichen Dimensionen von Stigmatisierungen rekonstruiert, die als Verteilungs- und Begrenzungsmechanismen die Hilfsangebote der Sozialen Arbeit beeinflussen. Diese mehrdimensionale Verflechtung wird in einem Modell veranschaulicht, das als Baustein für eine Stigma-Theorie der Sozialen Arbeit herangezogen werden kann. Der Beitrag plädiert abschließend für eine mehrdimensionale Stigma-Analyse, um nachhaltige Perspektiven für die Entstigmatisierung der Sozialen Arbeit zu entwickeln. Ausblickartig werden Möglichkeiten für eine strukturelle Entstigmatisierung skizziert. \nThe article analyzes the complex stigma relationships in social work. Through a theoretical clarification of the concept of stigma, an interdependence between individual, institutional, and societal dimension of stigma is reconstructed that distributes and limits social work services. These multidimensional relationships are illustrated in a model that can be used to develop a theory of stigma for social work. Finally, a case is made for a multidimensional analysis of stigma to create sustainable perspectives for de-stigmatizing professional social work. Possibilities of structural de-stigmatization are outlined in perspective.
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