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Dieser theoretische Beitrag verbindet einen postmigrantischen Ansatz, der im deutschsprachigen Wissenschaftskontext zunehmend an Bedeutung gewinnt, mit den biografischen Erfahrungen von Studierenden am Beispiel der Stadt London. Unter Rückgriff auf verschiedene, insbesondere stadtsoziologische Theorien wird unter anderem der Frage nachgegangen, wie Stadtgesellschaft, Biografie und Migration zusammenhängen und inwiefern der Brexit zu einer Diskursverschiebung bzw. politischen Neuregulierung von Migration geführt hat. Anhand von Fallbeispielen wird illustriert, wie junge Erzählende, die eigene oder familiäre Bezüge zu Migration haben, spezifische lebensgeschichtliche Artikulationen entwerfen und wie sie mit der hegemonialen Zuschreibung eines Migrationshintergrundes umgehen. Im Fokus stehen ihre individuellen Wahrnehmungen und Perspektiven auf die Stadt London, die als (post-)migrantische Stadt diskutiert wird.
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