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Die Geschichte des Waisenknaben Bonifaz ist eine beinahe wahre Geschichte aus alter Zeit. Sie beginnt mit einem Gerichtsbeschluss aus dem Jahre 1867, der besagt, dass künftig der Oheim Emil Schroll, Bürgermeister von Graab, das Sorgerecht für Bonifaz übernehmen soll. Und damit hat Bonifaz, dem das Glück nie nachgelaufen ist, einmal Glück gehabt. Das Leben auf dem Schulzenhof ist meistens gar nicht so übel. Und einen kann der Bonifaz besonders gut leiden, den Christian. Der ist allerdings der Sohn vom vermeintlichen Räuber Knapp und wird deshalb vom grausamen Schulmeister schikaniert. Bonifaz aber kämpft für ihre Freundschaft.
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Über Josef Holub

Josef Holub, geb. 1926 in Neuern (Böhmerwald), machte eine Ausbildung zum Lehrer und Verwaltungswirt. Als ausgeübte Berufe nennt er Schmuggler, Kunstgewerbler, Ziegeleiarbeiter, Briefträger, Amtsvorsteher, Oberamtsrat bei der Post. Er hat drei erwachsene Kinder und lebt heute als "Ruhestandsbeamter" in Großerlach. Zu seinen unnötigen Lebenserfahrungen zählt Josef Holub die Zeiten des Arbeitsdienstes, der Wehrmacht, der amerikanischen und französischen Kriegsgefangenschaft und der Heimatvertreibung. Als gute Lebenserfahrung bezeichnet er seine Arbeit mit Jugendlichen sowie seine Erfahrungen als Personalrat und Ortsvorsteher.

"Das Wunderfitzige - um ein Wort des Autors zu verwenden -, das Wunderfitzige an Josef Holubs Geschichten ist, dass sie trotz des grauen Alltags, den sie beschreiben, so bunt sind wie eine Sommerwiese, aus der honigsüßer Kleeduft steigt, der Hummeln, Libellen und sogar Tagpfauenaugen zum Torkeln bringt." Deutschlandfunk

Seine Bücher wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a.:

1992 Peter-Härtling-Preis für Kinderliteratur

1993 Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg

1996 und 1997 Zürcher Kinderbuchpreis "La vache qui lit"

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