Von Franz Joseph Strauß stammt das unsägliche Diktum, beim Atomwaffensperrvertrag handele es sich um ein »neues Versailles von kosmischen Aufmaßen«. Er befand sich damit in bester deutscher Gesellschaft.
Zwischen 1961 und 1969 hagelte es aus der Bundesrepublik wahre Breitseiten gegen den Sperrvertrag und seine Befürworter in der Weltgemeinschaft. Von Kennedy und Adenauer bis hin zu Nixon und Brandt beeinträchtigte dieser Disput die deutsch-amerikanischen Beziehungen.
Die Rekonstruktion der damaligen Debatten führt zu Ergebnissen, die fundamental mit der deutschen Selbstgewißheit kollidieren, daß die Bundesrepublik stets ebenso freiwillig wie bereitwillig auf Atomwaffen verzichtet habe. Im Gegenteil. Politiker und Diplomaten dieser Atommacht auf Abruf setzten sich vehement dafür ein, die nukleare Statusdifferenz zu den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs endlich zu überwinden.
Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1992
2., neu ausgestattete Auflage, 2022
Bindeart: Paperback Format: 140 x 213 x 140 mm Gewicht: 423 g Umfang: 333 Seiten
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Zwischen 1961 und 1969 hagelte es aus der Bundesrepublik wahre Breitseiten gegen den Sperrvertrag und seine Befürworter in der Weltgemeinschaft. Von Kennedy und Adenauer bis hin zu Nixon und Brandt beeinträchtigte dieser Disput die deutsch-amerikanischen Beziehungen.
Die Rekonstruktion der damaligen Debatten führt zu Ergebnissen, die fundamental mit der deutschen Selbstgewißheit kollidieren, daß die Bundesrepublik stets ebenso freiwillig wie bereitwillig auf Atomwaffen verzichtet habe. Im Gegenteil. Politiker und Diplomaten dieser Atommacht auf Abruf setzten sich vehement dafür ein, die nukleare Statusdifferenz zu den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs endlich zu überwinden.
Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 199289