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Die beiden integrativen Komponenten des Eltern-Ich-Zustands aus dem ursprünglichen Funktionsmodell werden im Kontext der psychotherapeutischen Arbeit und ihrer Wirksamkeit neu betrachtet. Es wird eine alternative Interpretation des Funktionsmodells vorgestellt, die sowohl auf in der Fachwelt weitgehend akzeptierten theoretischen Überlegungen als auch auf der praktischen Umsetzung des revidierten Modells beruht. Diese Entwicklung geht vom Wertprinzip aus, das heißt von der Prämisse, dass das Bedürfnis nach Wertbestätigung das fundamentale soziale Grundbedürfnis ist und dass die Erfahrung der Abwertung durch wichtige Elternfiguren zu psychischen Traumata und damit verbundenen Defiziten und Kompensationen führt. Die Bedeutung des Selbstwertgefühls im Kontext von Bindung, narzisstischem Trauma und Verwundbarkeit wird ebenso diskutiert wie empirische Belege und therapeutische Interventionen in der Praxis. Ein Fallbeispiel aus der Paartherapie illustriert die Anwendung des Modells.
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