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Georg Materna und Katrin Degen befassen sich mit der Frage, wie junge Menschen aktuell die Fülle von Informationsangeboten in ihr Informationshandeln integrieren und wie sie mit Desinformationen in den digitalen Medien umgehen. Sie stellen dar, über welche verschiedenen Medien sich junge Menschen zu den für sie wichtigen Themen informieren, wie sie die Informationen, auf die sie treffen, bewerten und mit wem sie diese verhandeln, inwieweit sie dabei Desinformationen erkennen und wie medienpädagogisch zum Thema Desinformation gearbeitet werden kann. Materna und Degen beziehen sich bei ihren Ausführungen auf Ergebnisse des Forschungsprojekts „Isso! Jugendliche gegen Desinformation“, das von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert wurde. Ziel dieses Projekts war es u.a., herauszufinden, worüber sich Jugendliche in ihrem Alltag regelmäßig informieren (z.B. Gender und LGBTQI+, Rassismus oder der russische Angriffskrieg auf die Ukraine). Auch die Informationsräume der Jugendlichen wurden eingehend untersucht. Die Ergebnisse der Interviews mit den Jugendlichen ergeben insgesamt eine sozialräumliche Perspektive auf das Medienhandeln junger Menschen und Erkenntnisse zu der Frage, wie dieses in soziale Aushandlungsprozesse eingebettet ist.
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