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In den Pflege- und Sozialwissenschaften gibt es eine Reihe von Ansätzen, mit deren Hilfe Palliative Care als ein praktisches Tun theoretisch modelliert und empirisch untersucht werden kann. Hierzu gehört auch die Ethnomethodologie. Aus ihrer Perspektive ist jede soziale Situation eine interaktive Herstellung, die von den Teilnehmenden vor Ort hervorgebracht wird. Die Aufgabe der Forschenden besteht darin, das dabei zum Einsatz kommende methodische Repertoire zu rekonstruieren. Der vorliegende Beitrag verdeutlicht, wie sich diese eigensinnige soziologische Perspektive auf die Erforschung palliativer Wirklichkeiten übertragen lässt und welche empirischen Einsichten damit bisher entwickelt wurden. Anhand verschiedener Beispiele wird ferner verdeutlicht, wie die akademische Forschung und die Versorgungspraxis von einer ethnomethodologischen Haltung profitieren können.
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