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Werden weiblich gelesene Personen inhaftiert, werden sie als »Mädchen oder Frauen in Haft« adressiert. Im Beitrag arbeiten wir die Adressierungen und ihre wirkmächtigen Effekte heraus. Dabei beziehen wir sowohl deutschsprachige Literatur als auch empirisches Material ein und zeigen, wie stereotype »Frauenfiguren« bedient werden, mit dem Effekt, dass die Schmerzen des Freiheitsentzuges (Sykes) in den Hintergrund rücken, obgleich sie für die inhaftierten Personen präsent bleiben. Dies entwickeln wir aus einer transsituationalen Analyseperspektive anhand von ethnografischen Feldnotizen. \nIf female persons are imprisoned, they are addressed as “girls or women in custody”. It is not their imprisonment that then becomes the performative element in the situations, but rather stereotypical “female figures” are used and elaborated, with the effect that the pains of imprisonment (Sykes) become invisible. We worked on this hypothesis from a trans-situational perspective using ethnographic field notes.
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