Die (Ent-)Gliederung des deutschen Schulsystems zwischen 1992 und 2020 in Zahlen
Die (Ent-)Gliederung des deutschen Schulsystems zwischen 1992 und 2020 in Zahlen
9,98 €
| Produktnummer: | ZP2406823 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 11.11.2024 |
| Umfang: | 20 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Diese Studie zeichnet Schulstrukturveränderungen in der Sekundarstufe I in den 16 Bundesländern und für Deutschland als Ganzes anhand von Daten der Bundesschulstatistik und amtlichen Berichten zwischen 1992 und 2020 nach. In welchem Ausmaß haben sich der Anteil von Schulen mit mehr als einem Bildungsgang und der Anteil an Schüler/-innen an diesen Schulen über die Zeit erhöht? Die Ergebnisse der Zeitreihenanalysen belegen, dass die meisten Bundesländer Entgliederungstrends zeigten, andere langbestehende gliederungsarme Strukturen und wieder andere eine Stagnation auf hohem Gliederungsniveau. Über die Bundesländer hinweg besuchten 62% der Schüler/-innen im Jahr 2020 nach wie vor Schulformen mit nur einem Bildungsgang, also entweder Hauptschulen, Realschulen oder Gymnasien. Im Vergleich mit der 1992er Gliederungsquote von 76% stellt dies einen eher geringen deutschlandweiten Rückgang von Schüler/-innen an traditionell gegliederten Schulen dar. Die Befunde werden insbesondere vor dem Hintergrund begrifflicher Heterogenität diskutiert. \nThis study traces changes in the school structure at the lower secondary level in the 16 federal states and for Germany as a whole using data from the Federal School Statistics and official reports between 1992 and 2020. To what extent have the proportions of schools with only one course of education and the proportion of students at these schools increased over time? The results of these time-series analyses show that most federal states exhibited de-tracking trends, others long-standing low-tracking structures and still others a stagnation at a high level of tracking. Across the Länder (federal states), 62% of students in 2020 still attended school types with only one course of education, i.e., either Hauptschulen, Realschulen or Gymnasien. Compared with the 1992 tracking rate of 76%, this represents a rather small nationwide decline in the number of students attending traditionally tracked schools. The findings are discussed in particular against the background of conceptual heterogeneity.
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