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Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Entstehung und Etablierung des Informatikunterrichtes in Deutschland an allgemeinbildenden Schulen in den 1980er und 1990er Jahren. Mit der Etablierung als Fach ging eine Abgrenzung zum Mathematikunterricht einher, die sich vor allem in der Unterrichtspraxis niederschlug. Dabei waren die Informatiklehrenden gezwungen, die Fachlichkeit des schulischen Informatikunterrichtes zu definieren. Sie taten dies vor allem in Abgrenzung zu anderen Schulfächern mit einem starken Fokus auf Projektarbeit, auf ein Konzept, das zwar bereits bis in die Hochzeit der Reformpädagogik in den 1920er Jahren zurückverfolgt werden kann, dessen Anwendung im schulischen Unterricht der allgemeinbildenden Schulen in den 1980er Jahren aber eher die Ausnahme war. Die Entwicklung zu einem Unterrichtsfach, die „Schulfachwerdung der Informatik“, ist dabei geprägt von der Notwendigkeit, dessen Berechtigung über den gesamten Untersuchungszeitraum hinaus zu begründen.
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