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In seinem Standardwerk - jetzt in 2., überarbeiteter und erweiterter Auflage - zeichnet Stefan Kühl die Entwicklung der internationalen wissenschaftlichen Bewegung von Eugenikern und Rassenhygienikern Anfang des 20. Jahrhunderts nach. Zudem beleuchtet er ihren Einfluss über 1945 hinaus auf die Etablierung der Humangenetik und der Bevölkerungswissenschaft. Noch heute - wie bei Thilo Sarrazin - lassen sich Spuren des Diskurses auffinden.
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Über Stefan Kühl

Stefan Kühl studierte Soziologie und Geschichtswissenschaft an der Universität Bielefeld, der Johns Hopkins University in Baltimore, der Université-X-Paris Nanterre und der University of Oxford. Nach Tätigkeiten an der Universität Magdeburg, der Ludwig-Maximilians-Universität in München und der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr in Hamburg ist er derzeit Professor für Organisationssoziologie an der Universität Bielefeld. Er ist Senior Consultant bei der Firma Metaplan in Quickborn bei Hamburg und hat in verschiedenen Beratungsprojekten in Europa, Asien, Afrika und im Nahen Osten zu Gesetzesverstößen und Regelabweichungen von Organisationen gearbeitet.

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