Identitätspolitik gehört zu den meistdiskutierten Themen der Gegenwart. Marlene Müller-Brandeck bietet eine gesellschaftstheoretische Analyse des Phänomens und beschreibt die Ungleichheitskonstruktion, die Identitätspolitik zugrunde liegt. Im historischen Vergleich mit der Arbeiter- und Frauenbewegung des vergangenen Jahrhunderts zeigt sie auf, wie sich Vorstellungen von sozialer Ungleichheit und Identität in Gesellschaft gewandelt haben und wie sich diese Veränderungen in Kämpfen für gleiche Rechte, Teilhabe und Anerkennung niederschlagen. Identitätspolitik versteht Identität als Produkt von Privilegien und Diskriminierungen in unterschiedlichen Dimensionen. Monokausale Erklärungen für soziale Ungleichheit verlieren so an Plausibilität. Die Autorin beobachtet in der identitätspolitischen Semantik eine neue Wertorientierung – die Sakralisierung der Identität –, die den Schutz vor Identitätsverletzungen und die Rücksicht auf die Selbstwahrnehmung anderer zum höchsten Gut erklärt.
1. Auflage, 2025
Bindeart: Paperback Format: 153 x 231 x 18 mm Gewicht: 500 g Umfang: 312 Seiten
Dr. Marlene Müller-Brandeck ist wissenschaftliche Koordinatorin der Interdisziplinären Arbeitsgruppe »Sozial- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf technische Langfristprojekte« an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
e0000000000000000000000000177360Die Sakralisierung der Identitäthttps://beltz.de/die-sakralisierung-der-identitaet/CAM52100https://beltz.de/media/ae/d0/0e/1748271464/9783593521008.jpeg?ts=1775891650InStock40EURCAM52100e0000000000000000000000000177360PaperbackPolitik der GeschlechterverhältnisseFrauenbewegung, Identitätspolitik, Autosoziobiographie, Soziale Ungleichheit, Arbeiterbewegung, Partikularismus, DiskriminierungBuch1. Auflage, 2025978-3-593-52100-8{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000177360","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueIdentitätspolitik, Diskriminierung, Soziale Ungleichheit, Autosoziobiographie, Frauenbewegung, Arbeiterbewegung, Partikularismuse0000000000000000000000000177360Die Sakralisierung der Identität4040https://beltz.de/die-sakralisierung-der-identitaet/CAM52100https://beltz.de/media/ae/d0/0e/1748271464/9783593521008.jpeg?ts=1775891650InStockCAM52100e0000000000000000000000000177360PaperbackPolitik der GeschlechterverhältnisseFrauenbewegung, Identitätspolitik, Autosoziobiographie, Soziale Ungleichheit, Arbeiterbewegung, Partikularismus, DiskriminierungBuch1. Auflage, 2025978-3-593-52100-8{"extensions":[],"displayParent":false,"mainVariantId":"e0000000000000000000000000177360","configuratorGroupConfig":null,"displayCheapestVariant":false,"displayMainVariant":true}truetrueIdentitätspolitik, Diskriminierung, Soziale Ungleichheit, Autosoziobiographie, Frauenbewegung, Arbeiterbewegung, Partikularismus/Startseite/Startseite/Wissenschaft/Startseite/Wissenschaft/Soziologiee0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000000302e0000000000000000000000000000362e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000296e0000000000000000000000000118172e0000000000000000000000000000302CampusIdentitätspolitik gehört zu den meistdiskutierten Themen der Gegenwart. Marlene Müller-Brandeck bietet eine gesellschaftstheoretische Analyse des Phänomens und beschreibt die Ungleichheitskonstruktion, die Identitätspolitik zugrunde liegt. Im historischen Vergleich mit der Arbeiter- und Frauenbewegung des vergangenen Jahrhunderts zeigt sie auf, wie sich Vorstellungen von sozialer Ungleichheit und Identität in Gesellschaft gewandelt haben und wie sich diese Veränderungen in Kämpfen für gleiche Rechte, Teilhabe und Anerkennung niederschlagen. Identitätspolitik versteht Identität als Produkt von Privilegien und Diskriminierungen in unterschiedlichen Dimensionen. Monokausale Erklärungen für soziale Ungleichheit verlieren so an Plausibilität. Die Autorin beobachtet in der identitätspolitischen Semantik eine neue Wertorientierung – die Sakralisierung der Identität –, die den Schutz vor Identitätsverletzungen und die Rücksicht auf die Selbstwahrnehmung anderer zum höchsten Gut erklärt.40