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Der demografische Wandel führt zu einem steigenden Pflegebedarf, während der Mangel an Pflegepersonen das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen stellt. Eine Strategie zur Bewältigung dieser Herausforderung ist die Förderung des Selbstmanagements chronisch kranker Menschen. Die Self-Management Assessment Scale (SMASc) ermöglicht eine systematische Erfassung der Selbstmanagement-Kompetenzen, wurde jedoch bisher nicht umfassend für den deutschen Kontext validiert. Durch die gezielte Identifikation individueller Stärken und Unterstützungsbedarfe kann die Skala nicht nur zur Einschätzung, sondern auch zur personalisierten Förderung von Selbstmanagement-Kompetenzen in der Versorgung beitragen. Diese Studie überprüft die faktorielle Struktur und psychometrischen Eigenschaften der SMASc anhand einer Stichprobe von 493 älteren Personen in Deutschland. Exploratorische und konfirmatorische Faktorenanalysen bestätigen eine mehrdimensionale Struktur des Instruments mit guten bis sehr guten Fit-Indizes. Die Ergebnisse legen nahe, dass die SMASc ein geeignetes Instrument zur Einschätzung und Förderung des Selbstmanagements in der klinischen Praxis darstellt.
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