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Die neuen feministischen Materialismen ergänzen den vorrangig diskurs- und sprachtheoretischen Fokus sozialkonstruktivistischer Feminismen um die Aktivitäten von Dingen, Organismen, Infrastrukturen und ökologischen Gemengelagen. Es zeigt sich dabei, wie wenig die Eigenheiten des Materiellen mit essentialistischem Denken übereistimmen. Ihr systemisch-vernetzter und prozessualer Charakter erlaubt es beispielsweise nicht, Natur und Gesellschaft als Gegensätze aufzufassen. Vielmehr verweben sich diese zu einer politischen Ontologie, die Feminismus entscheidend transformiert. Das Buch vollzieht in der Überschau der Werke Elizabeth Grosz’ und Vicki Kirbys nach, wie ein Fokus auf die unhintergehbare Vielstimmigkeit materieller Wirkmacht wichtige Grundbegriffe und Voraussetzungen feministischer Theorien verändert. Feministische Debatten um das Verhältnis von Körper und Sprache, Biologie und Diskurs, aber auch um Idealismus und Identität werden dabei auf eine ganz neue Basis gestellt.
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Über Anastassija Kostan

Anastassija Kostan, Dr. phil., ist Postdoc am Institut für Soziologie der Universität Linz.

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