Dreißig Jahre nach dem Systemumbruch in der DDR und nach der »Wiedervereinigung« weisen die politischen Einstellungen – speziell die Beweggründe und Formen politischer Partizipation – in Ost- und Westdeutschland neben weitreichenden Gemeinsamkeiten auch gravierende Unterschiede auf: Die Teilnahme an Wahlen wird – im Osten stärker als im Westen – zunehmend vom Willen geleitet, Protest kundzutun. Überdies ist in strukturschwachen Regionen politische Unzufriedenheit weiter verbreitet als in stabilen Lebensumfeldern. Anhand umfangreicher, lokal erhobener Daten über Einstellungen zur Politik in Ost und West konstatiert dieses Buch eine neue Neigung, die Demokratie zur Protestarena umzudeuten, die unser parlamentarisches System in einer ganz neuen Größenordnung herausfordert.
1. Auflage, 2019
Bindeart: Paperback Format: 142 x 215 x 24 mm Gewicht: 474 g Umfang: 375 Seiten
»Wie ist es um die Partizipation in Deutschland bestellt, fast 30 Jahre nach der Einehit? Eine Untersuchung ... unter der Ägide des bekannten Hallenser Politikwissenschaftlers Everhard Holtmann nimmt diese Frage ins Visier.«
»Zahlreiche Gegenwartsprobleme der Ost-/Westbeziehungen in Politik und Gesellschaft können anhand dieser Aufsatzsammlung ausführlich und vielseitig nachvollzogen werden.«
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