Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Der demografische Wandel befördert Fachkräfteengpässe und den Bedarf an medizinischen Leistungen. Eine Möglichkeit für Krankenhäuser, einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen, bietet eine diversitätsspezifische Unternehmensrepräsentation. Im Mittelpunkt der Mixed-Methods-Analyse steht die Fragestellung: Wie stellen sächsische Krankenhäuser Diversität und Inklusion – im Kontext der Personalgewinnung – auf der Unternehmenswebseite dar? Theoretische Grundlage der Querschnittserhebung bildet das Modell der vier Dimensionen von Diversität. Mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse (inhaltliche Strukturierung) werden die Internetpräsenzen der Einrichtungen analysiert. Durch die multiple Regression werden Zusammenhänge in Bezug auf die Krankenhausgröße sowie die Einwohnerzahl des Landkreises/der kreisfreien Stadt untersucht. Im Hinblick auf die Ergebnisse beziehen sich die inhaltlichen Aspekte vorwiegend auf die organisationale (v.a. Funktionen, Arbeitsinhalte) und die äußere Dimension mit den Schwerpunkten Ausbildungsmöglichkeiten und Elternschaft der Beschäftigten. In Bezug auf den Stellenwert wird eine Spannweite von fünf bis 131 kodierten Segmenten je Webseite dargestellt. Es besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen höherer Bettenzahl der Einrichtung sowie steigender Summe von Paraphrasen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass diversitätsspezifische Inhalte auf Webseiten zur Steigerung eines Employer Branding beitragen können. Die Maßnahmen sollten sich insbesondere am Learning-and-Effectiveness-Paradigma orientieren. \nDemographic change fosters shortages of skilled workers and the need for medical services. One way for hospitals to gain a competitive advantage is through diversity-specific corporate presentation. The mixed-methods analysis focuses on the question: How do Saxon hospitals present diversity and inclusion – in the context of personnel recruitment – on the corporate website? The theoretical basis of the cross-sectional data is the model of the four layers of diversity. With the help of qualitative content analysis (content structuring), the internet presences of the institutions are analyzed. The multiple regression analyses correlations in relation to the size of the hospital and the number of inhabitants in the district or city. The results shows that the content aspects predominantly relate to the organizational (above all functions, work content) and the external dimension with the focus on training opportunities and parenthood of employees. In terms of importance, a range of five to 131 coded segments per website is presented. There is a significant correlation between the higher number of beds in the facility and the increasing sum of coded segments on the websites. In summary, it can be said that diversity-specific content on websites can help to increase an employer branding. The measures should be oriented in particular to the learning-and-effectiveness paradigm.
Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...