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Zusammenfassung: Der Beitrag gibt einen Überblick zu sozialwissenschaftlichen und neuro- und kognitionswissenschaftlichen Embodiment-Zugängen mit Fokus auf Anschlüsse in Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung. In einem knappen Überblick werden die leibphänomenologischen Grundlagen, danach die sozialtheoretischen Zusammenhänge und schließlich die Debatte um die Embodied Cognition Theory dargestellt. Schließlich werden aus der Perspektive einer Theorie der Erziehung und der Bildung die Grenzen einer Anwendung von neurowissenschaftlichen, kognitionswissenschaftlichen oder psychologischen Forschungskonzepten auf pädagogische Felder markiert. Ohne eine grundlagentheoretische Reflexion der spezifischen Bedingungen, Praktiken und Institutionen kann der Eigensinn pädagogischer Praxis und ihrer verkörperten und erlebten Erfahrungen nicht erfasst werden. Damit aber wird der Anspruch einer »verkörperten Bildung« bzw. »Erziehung« verfehlt.
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