Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Wie werden Entfremdung und Verdinglichung als unhintergehbares Moment kapitalistischer Vergesellschaftung in qualitativer Schul- und Unterrichtsforschung zum Gegenstand? Explizit rekonstruktive qualitative Forschung zielt, grob gesprochen, qua methodologischer Prämissen auf die Aufklärung von Verdinglichung und Entfremdung. Der Beitrag lotet anhand von Studien dialektischer Sozialforschung aus, die sich der Erschließung dieser Phänomene eigens widmen, ob und wenn ja inwiefern der erhobene Anspruch als eingelöst gelten kann. Dabei wird komplementär zum Übergehen der Unterrichtslogik kritischer Schulanalysen eine schultheoretische Unterbelichtetheit aktueller mikrologischer Unterrichtsforschung herausgearbeitet, die auch unabhängig von der Erforschung dieser Phänomene problematisch erscheint. Am Beispiel der pädagogischen Unterrichtsforschung Andreas Gruschkas wird die Gefahr diskutiert, unterrichtliche Interaktionslogiken theoretisch zu verselbständigen.
Inhalte werden geladen ...
Inhalte werden geladen ...