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Die Erfahrung der Corona-Krise führte zur »Offensive Digitale Schultransformation«, um die junge Generation fit zu machen für die digitale Gesellschaft. Also Fernunterricht auf Dauer, Informatik als Pflichtfach? Das Bildungsministerium offeriert fünf Milliarden Euro für Computer unter der Losung: »Einmaleins und ABC nur noch mit PC«. Ende der Kreidezeit! Aber ist man wirklich schon fit für die Folgen der Digitalisierung, wenn man ihre Medien effektiv nutzt? Ist gegen Hassreden und Emotionalisierung der Diskussion gewappnet, wer Apps programmieren kann? Dieses Buch denkt den »digital citizen« im zivilgesellschaftlichen Sinne. Fit für die Zukunft heißt weniger funktionstüchtig als kritikfähig zu sein. Was wir brauchen, ist mehr Bildung nicht »mit«, sondern »über« und auch »gegen« digitale Medien.
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Über Roberto Simanowski

Prof. Dr. Roberto Simanowski studierte Literatur- und Geschichtswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, promovierte zur Massenkultur um 1800 und habilitierte sich zur Ästhetik digitaler Medien. Seine Forschungsgebiete sind Postmodernismus, Multikulturalismus, Ästhetik und Kultur digitaler Medien. Nach Forschungsaufenthalten an der Harvard University und University of Washington hatte Simanowski seit 2003 Professuren für Kultur- und Medienwissenschaften an der Brown University in Providence, USA, der Universität Basel und der City University of Hong Kong inne. Seit 2018 lebt er als freier Autor und Publizist in Berlin und Rio de Janeiro und schreibt unter anderem für die ZEIT, die Neue Zürcher Zeitung und den Deutschlandfunk. Roberto Simanowski ist Gründer und Herausgeber des Journals für Kunst und Kultur digitaler Medien dichtung-digital (1999-2014). Er ist Autor von über 60 Aufsätzen in Fachzeitschriften und Sammelbänden und Herausgeber von sechs Sammelbänden. Er ist Träger des Tractatus Preises 2020.

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