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Aktuelle Diskurse um informelles Lernen und informelle Bildung legen nahe, dass die Anerkennung informeller Lern- und Bildungsprozesse dazu beitragen könnten, bestehende Bildungsungleichheiten zu verringern. Doch kann das tatsächlich gelingen? Um dieser Frage nachzugehen, wird in diesem Buch eine kritische Analyse aktueller Diskurse um die Dimensionierungen des Lernens und der Bildung vorgenommen. Dabei geht es einerseits um das Verhältnis der Begriffe Lernen und Bildung zueinander. Andererseits wird rekonstruiert, wie die Differenzierung unterschiedlicher Formen des Lernens und der Bildung in unterschiedlichen Diskursen der Erziehungswissenschaft vorgenommen wird.
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Über Anke Wischmann

Anke Wischmann, Dr. phil. habil., ist Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt empirische Bildungsforschung an der Europa-Universität Flensburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der qualitativen Bildungsforschung, der erziehungswissenschaftlichen Ungleichheitsforschung sowie der rassismuskritischen und intersektionalen Theoriebildung.

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