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Alter und ostdeutsche Herkunft können ebenso wie Geschlecht oder Ethnizität als soziale Differenz- und Ungleichheitsverhältnisse verstanden werden. Wie sich die soziale Zuweisung der strukturell abgewerteten Positionen auf die konkrete Lebensgestaltung und die Selbstdeutungen älterer Frauen aus Ostdeutschland auswirkt und wie sie sich diese Positionen aneignen untersucht die qualitative Studie aus intersektionaler Perspektive. Dazu werden eine subjekttheoretische Fundierung und eine anerkennungstheoretische Erweiterung des Konzepts der Intersektionalität vorgenommen. Im Ergebnis zeigt sich insbesondere die übergreifende Bedeutung ostdeutscher Zugehörigkeit für die Selbstdeutungen der Befragten.
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Über Anna Sarah Richter

Anna Sarah Richter, Dipl.-Pol., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Lebenslagen und Altern am Institut für Sozialwesen der Universität Kassel. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Soziologie des Alter(n)s, Geschlechterforschung und Intersektionalität, Ostdeutschlandforschung, Diskurs- und Biographieforschung.

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