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Wie erfolgte die NS-Propaganda gegen die Arbeiterbewegung gegenüber Jugendlichen? Insbesondere dieser Frage widmet sich die Studie „NS-Propaganda gegen die Arbeiterbewegung 1933–1945“. Deutlich wird, dass einerseits gegen die Gegner des NS-Regimes gehetzt und andererseits ihre Darstellungsform imitiert wurde. Die Propaganda gegen die Arbeiterbewegung war außerdem eng mit der Judenfeindschaft verbunden – sei es, dass Juden als Anstifter der Arbeiterbewegung galten, oder dass sich die NS-Bewegung als antikapitalistisch gegen angebliches jüdisches Finanzkapitel inszenierte. Den Feindbildern wurden dabei immer das nationalistische deutsche Selbstbild und die Einheit der „deutschen Volksgemeinschaft“ als positiv gegenübergestellt.
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Über Benjamin Ortmeyer

Benjamin Ortmeyer, Jg. 1952, ist apl. Professor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und leitet dort die Forschungsstelle NS-Pädagogik. 1996 erhielt er für seine Arbeit den Heinz-Galinski-Preis der Jüdischen Gemeinde Berlin.

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Über Katharina Rhein

Dr. Katharina Rhein, geboren 1982, ist Ko-Leiterin der Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Bildungsreferentin in der Bildungsstätte Anne Frank. Sie hat seit 2002 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main studiert und im November 2011 dort ihr Diplom in Pädagogik und im Mai 2012 ihren Magisterabschluss in Soziologie erworben. Mit der vorliegenden Arbeit promovierte sie in Erziehungswissenschaften.

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