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Der Austausch von überlebenswichtigen Dingen war immer schon ein notwendiger Teil der Lebensgestaltung des Menschen. Es wurden dabei nicht bloß Gegenstände ausgetauscht, sondern es ging immer auch um Wissen über die Natur, um Denkweisen und Strategien des Überlebens. Vor diesem Hintergrund stellt sich das Buch die Frage, ob es einen transkulturellen Austausch von Denkweisen und Wissen gegeben hat, das für die Pädagogik in Europa relevant war. Diese Frage wird exemplarisch in vier zeitlichen Epochen untersucht, wobei ein Schwerpunkt auf den Beziehungen zwischen Europa und im Zuge der (gewaltsamen) europäischen Expansion eroberten Gebieten in Lateinamerika liegt. Es wird gezeigt, wer welche Informationen über Land und Leute in den spanischen und portugiesischen Kolonien nach Europa transferiert hat, welchen Zwecken diese Informationen dienen und welche Auswirkungen dies in Europa hatte.
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Über Max Fuchs

Max Fuchs, Prof. Dr., war bis Ende 2013 Direktor der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW sowie Präsident des Deutschen Kulturrates (2001 bis 2013). Er ist Ehrenvorsitzender der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und Ehrenvorsitzender des Instituts für Bildung und Kultur (ibk). Er lehrte Allgemeine Pädagogik und Kulturpädagogik an den Universität Duisburg-Essen.

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