Menschen vergleichen: sich mit anderen Menschen, Menschen mit (anderen) Menschen, Dinge mit (anderen) Dingen usw. Der Vergleich ist – dies haben uns globale und post- bzw. dekoloniale Einsprüche gleichermaßen gezeigt – dabei ein Akt politischen Denkens und Handelns. Wie wir und was wir wie vergleichen, basiert auf Entscheidungen, mit deren Hilfe Normalität konstruiert, stabilisiert oder in Frage gestellt wird. Vergleichen ist damit eine folgenreiche politische Praxis. Dies gilt nun auch für Pädagogik im umfassenden Sinne: sowohl als wissenschaftliche Theorie für die Praxis als auch als praktisch-theoretische Reflexionshilfe von pädagogischem Handeln.
1. Auflage, 2021
Bindeart: E-Book/pdf Umfang: 138 Seiten Verlag: Beltz Juventa
»Der Band ist für alle Pädagog_innen interessant, die nach dem politischen ihrer Profession suchen und es begründen wollen.«
- Erik Weckel, socialnet.de, 15.02.2023
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Über Ralf Koerrenz
Prof. Dr. Dr. Ralf Koerrenz lehrt und forscht an dem von ihm 2008 mitgegründeten Institut für Bildung und Kultur an der Universität Jena. Er hat Pädagogik, Philosophie, Evangelische Theologie und Germanistik studiert und beschäftigt sich mit allgemeinen Mustern von Anthropologie und Kultur.
Pia Diergarten, M.A. lehrt und forscht am Institut für Bildung und Kultur der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu den Bereichen Bildungstheorie und Digitalisierung, Bildungsphilosophie, Philosophie der Skepsis sowie postmoderne Philosophie.
Sarah Ganss, MA./MLitt. lehrt und forscht am Institut für Bildung und Kultur der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu den Bereichen Bildungs- und Erziehungsphilosophie sowie Ästhetische Bildung. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören Fragen der Wahrnehmung, Rezeptionsästhetik, Pädagogische Anthropologie und Gender/Queer Studies.
Clemens Klein, M.A. lehrt und forscht am Institut für Bildung und Kultur der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu den Bereichen Narrative Inszenierung, Zeitwahrnehmung und Konfliktethik sowie zu der Erzähltheorie von Paul Ricœur.
Dr. Lena Köhler lehrt und forscht an der Fakultät für Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Dresden zu Theorien der Bildung und Erziehung mit eine Schwerpunkt auf Pädagogischer Anthropologie sowie der politischen Philosophie Hannah Arendts.
Christoph Schröder, M.A., lehrt und forscht an Institut für Bildung und Kultur der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu den Bereichen antisemitismuskritische Pädagogik sowie Globaler und Postkolonialer Bildung.
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