Der Ansatz der Systemischen Interaktionstherapie und -beratung (SIT) hat sich in unterschiedlichen Jugendhilfesettings etabliert. Es handelt sich um eine jugendhilfespezifische Form einer systemischen, lösungsorientierten Sozialen Arbeit mit besonders belasteten Familien, u.a. auch mit Kindeswohlgefährdung.
Die Autoren stellen den SIT-Ansatz zunächst versiert und praxisnah vor. Im Anschluss diskutieren sie auf der Basis einer systematischen Evaluation dessen Wirkungsweise und Nachhaltigkeit anhand von konkreten laufenden und bereits abgeschlossenen SIT-Hilfen. Grundlage dafür sind stets die Perspektiven der Eltern sowie der Mitarbeiter/innen in SIT-Hilfen und Jugendamt. Über kritische Beurteilungen und Empfehlungen SIT-spezifischer Methoden hinaus gelingt den Autoren eine Analyse darüber, ob und inwiefern mit dem SIT-Ansatz Belastungen im Familienalltag reduziert und Ressourcen der Alltagsbewältigung erschlossen werden können.
1. Auflage, 2020
Bindeart: Buch, broschiert Format: 152 x 232 x 16 mm Gewicht: 434 g Umfang: 260 Seiten Verlag: Beltz Juventa
Prof. Dr. Mathias Schwabe ist Professor für Methoden an der Evangelischen Hochschule Berlin, Systemischer Berater (SIT & IGST) und Supervisor und Denkzeit-Trainer.
Uwe Uhlendorff studierte Pädagogik, Soziologie und Kommunikationswissenschaften an der Universität Göttingen. Danach arbeitete er mehrere Jahre in der Heimerziehung und promovierte zum Thema Sozialpädagogische Diagnosen. Seit 2004 ist er Professor für Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Fachdidaktik der Sozialpädagogik an der Technischen Universität Dortmund. Zu seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkten zählen Familienforschung, Geschichte der Jugendhilfe, Sozialpädagogische Diagnostik, Inklusion und Fachdidaktik in der Lehrer*innenausbildung im Fach Sozialpädagogik. Bekannt wurde er mit seinen Veröffentlichungen zum Thema Sozialpädagogische Diagnosen für Jugendliche in den 1990er Jahren. Die von ihm gemeinsam mit anderen Forschern entwickelte Sozialpädagogische Familiendiagnose wird mittlerweile in vielen Jugendhilfeeinrichtungen angewendet. Neben Grundlagenforschung hat Uwe Uhlendorff zahlreiche Praxisentwicklungsprojekte und Fortbildungen zum Sozialpädagogischen Fallverstehen geleitet.
David Vust wirkt als wissenschaftlicher Mitarbeiter an unterschiedlichen Forschungsprojekten im Bereich der Jugendhilfe mit. Darüber hinaus ist er als Berater, Supervisor, Trainer und Heilpraktiker für Psychotherapie freiberuflich tätig.
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Die Autoren stellen den SIT-Ansatz zunächst versiert und praxisnah vor. Im Anschluss diskutieren sie auf der Basis einer systematischen Evaluation dessen Wirkungsweise und Nachhaltigkeit anhand von konkreten laufenden und bereits abgeschlossenen SIT-Hilfen. Grundlage dafür sind stets die Perspektiven der Eltern sowie der Mitarbeiter/innen in SIT-Hilfen und Jugendamt. Über kritische Beurteilungen und Empfehlungen SIT-spezifischer Methoden hinaus gelingt den Autoren eine Analyse darüber, ob und inwiefern mit dem SIT-Ansatz Belastungen im Familienalltag reduziert und Ressourcen der Alltagsbewältigung erschlossen werden können.21