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Die Lebenslagen von Mädchen in den Hilfen zur Erziehung sind durch geschlechtsspezifische Benachteiligungen sowie gesellschaftliche Macht- und Ungleichheitsverhältnisse geprägt. Dennoch geraten sie im Fachdiskurs seit Jahrzehnten immer wieder aus dem Blick. Der Sammelband greift diese Leerstelle auf und rückt Mädchen und junge Frauen in den Hilfen zur Erziehung erneut in den Mittelpunkt fachlicher Debatten. Die Beiträge beleuchten historische Kontinuitäten und aktuelle Herausforderungen aus feministischen, intersektionalen und machtkritischen Perspektiven. Themen wie Gewalt, Selbstbestimmung, Sexualität und Queerness, Körpernormen, Behinderung, Rassismus sowie Flucht und Migration werden aus theoretischer, empirischer und praxisbezogener Sicht diskutiert. Zielgruppen sind Fachkräfte, Studierende sowie Lehrende und Forschende der Sozialen Arbeit.
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