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Forumtheater, eine weltweit verbreitete, interaktive und politisch-partizipative Theaterform, wird in dieser umfassenden Studie in Bezug zu Themen- und Handlungsfeldern einer Sozialen Arbeit gesetzt, die am kulturellen Mandat, an Menschenrechten, Empowerment, Partizipation und politischer Einmischung orientiert ist. Vielfältige konzeptionelle und theoretische Verbindungen des Forumtheaters zu aktuellen Diskursen der Sozialen Arbeit, der Theaterpädagogik und der sozialen Kulturarbeit bilden eine Grundlage für drei Fallstudien, in denen Verläufe, Verfahrens- und Anwendungsweisen von Forumtheaterprojekten anschaulich dargestellt und ihren vielschichtigen persönlichen, sozialen und politischen Wirkungsweisen empirisch beschrieben und analysiert werden. Erstmalig wird Forumtheater methodisch und methodologisch als szenisches Forschungsverfahren im Kontext einer kritisch-lebensweltlichen Sozialen Arbeit positioniert und mit Konzeptionen einer partizipativen Sozialforschung und performativen Ethnografie verbunden.
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Über Michael Wrentschur

Michael Wrentschur, Jg. 1966, PD Mag. Dr., ist habilitierter Hochschullehrer und Forscher im Arbeitsbereich Sozialpädagogik am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Universität Graz. Außerdem ist er künstlerischer Leiter von InterACT, der Werkstatt für Theater und Soziokultur in Graz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Theater- und Kulturarbeit in sozialen Feldern; Armut und soziale Ausgrenzung; Partizipation; Szenisches und partizipatives Forschen.

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