Aus Sicht der Betroffenen widmet sich Jana Groth den Themen Intersektionalität und Mehrfachdiskriminierung in Deutschland. Ihre Analyse zeigt, dass nicht nur die Intersektionalitäts- und Diskriminierungsforschung von den Perspektiven mehrfach diskriminierter Frauen lernen kann, sondern auch in der feministischen Theorie und Praxis ein Umdenken nötig ist. Solange die Kategorie Geschlecht überbetont und andere Ungleichheitsdimensionen ausgeblendet werden, bleibt der Feminismus ein Projekt der Privilegierten.
Jana Groth studierte Sozialwissenschaften und Philosophie in Leipzig sowie Friedens- und Konfliktforschung in Marburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind makrosoziologische Gewaltforschung, ethnopolitische Konflikte, soziale Ungleichheiten, Diskriminierung, Intersektionalität und qualitative Methoden.
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