Fliegen und Fernreisen sind für viele selbstverständlich und Teil eines guten Lebens. Gleichzeitig wächst das Wissen um ihre klimapolitischen Folgen. Wie gehen Menschen mit dieser Spannung zwischen Klimawissen und Reisepraxis um?
Das Buch untersucht die soziale Normalität des Reisens in der Gegenwartsgesellschaft. Es zeigt, wie Menschen ihre Mobilität legitimieren, ökologische Kritik einordnen und ihre Reisepraktiken als plausibel darstellen. Dabei wird deutlich: Fossile Mobilität stabilisiert sich nicht nur über Infrastrukturen und ökonomische Möglichkeiten, sondern auch über kulturelle Selbstverständlichkeiten und sozial geteilte Anspruchsniveaus.
Es wird gezeigt, wie in alltäglichen Gesprächen Rechtfertigungen, moralische Abwägungen und Normalitätsannahmen entstehen, die klimaschädliche Praktiken trotz wachsender Problemwahrnehmung stabilisieren. So entwickelt das Buch eine soziologische Perspektive auf die kulturelle Persistenz fossiler Lebensweisen – und auf die Bedingungen, unter denen ihre Begrenzung überhaupt möglich wird.
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Das Buch untersucht die soziale Normalität des Reisens in der Gegenwartsgesellschaft. Es zeigt, wie Menschen ihre Mobilität legitimieren, ökologische Kritik einordnen und ihre Reisepraktiken als plausibel darstellen. Dabei wird deutlich: Fossile Mobilität stabilisiert sich nicht nur über Infrastrukturen und ökonomische Möglichkeiten, sondern auch über kulturelle Selbstverständlichkeiten und sozial geteilte Anspruchsniveaus.
Es wird gezeigt, wie in alltäglichen Gesprächen Rechtfertigungen, moralische Abwägungen und Normalitätsannahmen entstehen, die klimaschädliche Praktiken trotz wachsender Problemwahrnehmung stabilisieren. So entwickelt das Buch eine soziologische Perspektive auf die kulturelle Persistenz fossiler Lebensweisen – und auf die Bedingungen, unter denen ihre Begrenzung überhaupt möglich wird.25