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Das Buch leistet einen Beitrag zur Weiterführung und kritischen Reflexion der Forschung zu transnationalen Polizeiprojekten, indem die Selbstevidenz des Zusammenhangs von stabiler Staatlichkeit mit dem Transfer demokratisch-rechtsstaatlicher Prinzipien der Polizeiarbeit infrage gestellt wird. Mit dem Konzept der Übersetzungsprozesse wird die Forschung methodisch und empirisch weiterentwickelt. Der ambivalente Verlauf der deutsch-afghanischen Polizeikooperation wird anhand von Akten aus dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amts, wissenschaftlichen Expertisen sowie Interviews mit PraktikerInnen und ExpertInnen untersucht. Zur stärkeren Einbeziehung historischer Perspektiven in die Forschung wird die deutsch-afghanische Polizeikooperation zwischen 1957 und 1978 erstmals umfassend aufgearbeitet.
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Über Lars Ostermeier

Lars Ostermeier, Jg. 1978, Dr. phil., hat Politikwissenschaft und Kriminologie in Marburg und Hamburg studiert und 2015 an der Universität Hamburg promoviert. Er hat in Polizei- und Sicherheitsforschungsprojekten am Institut für Sicherheits- und Präventionsforschung in Hamburg, an der Freien Universität Berlin sowie an der Technischen Universität Berlin gearbeitet und ist seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wiener Zentrum für sozialwissenschaftliche Sicherheitsforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Polizeiforschung, Sicherheitsforschung und Wissenschafts- und Technikforschung.

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