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Der Staat ist das größte politische Phänomen der europäischen Neuzeit und daher auch Gegenstand unterschiedlicher Disziplinen. Im Zentrum des Bandes stehen sozialwissenschaftliche Staatstheorien und dabei insbesondere feministische Ansätze. Indem diese nach dem Zusammenhang von Staat und Geschlecht fragen, dem blinden Fleck in den allermeisten Theorien vom Staat, sind sie Kritiken im doppelten Sinn: Zum einen wurden und werden viele staatstheoretische Ansätze aus einer geschlechtertheoretischen Perspektive kritisiert, zum anderen stehen feministische Staatstheorien in einer Tradition von Herrschaftskritik. Marion Löffler bietet einen Überblick über die neuere staatstheoretische Diskussion und zeigt das Potenzial feministischer Beiträge auf.
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Über Marion Löffler

Marion Löffler, Dr. phil., ist Politikwissenschafterin und Privatdozentin an der Universität Wien. In Forschung und Lehre befasst sie sich auf theoretischer und empirischer Ebene mit Transformationen von Parlamentarismus, Demokratie und Staatlichkeit aus der Perspektive kritischer Geschlechterforschung.

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