Philosophische Öffentlichkeitstheorien – von John Dewey über Hannah Arendt bis zu Jürgen Habermas – beschäftigen sich mit der grundlegenden Rolle, die ein öffentlicher Diskurs oder eine öffentliche Sphäre für die Demokratie und unser Verständnis als selbstbestimmte Bürgerinnen und Bürger haben. Diese Öffentlichkeit unterliegt aber durch die Digitalisierung einem rapiden Wandel, wird die Welt doch in dieser medialen Revolution neu erfahrbar. Die Veränderung besteht entscheidend darin, dass die Filterung der Realität in anderer Art und Weise stattfindet: An die Stelle eines redaktionellen Modells der Wirklichkeitsvermittlung tritt das Modell einer Datenbank; mittels algorithmischer Kuratierung wird die soziale Wirklichkeit nach unseren Präferenzen und nach Plattformpräferenzen gefiltert. Lukas Kaelin analysiert diese Veränderung in der Informationsvermittlung nicht nur genau, sondern legt auch die weitreichenden Konsequenzen – wie Enthemmung und Kommodifizierung – für den gesellschaftlichen Diskurs dar.
»Auf dem Stand der Forschung analysiert Kaelin die Merkmale digitaler Öffentlichkeit, ihre Infrastruktur und Phänomene einer netzförmigen Öffentlichkeit, nämlich die Mechanismen und Prozesse von Filterungen [...], das Phänomen der Enthemmung [...] und die Kommodifiierung der Kommunikation [...].«
- Ulrich H.J. Körtner, Zeitschrift für Evangelische Ethik, 4 (2025)
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Über Lukas Kaelin
PD Dr. phil. Lukas Kaelin ist Assistenz-Professor am Institut für Praktische Philosophie/Ethik an der Katholischen Privat-Universität Linz.
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