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In der Migrationsforschung der Sozialen Arbeit ist die Bestimmung von Migration als Forschungsgegenstand im Unterschied zu anderen Disziplinen, insbesondere im Vergleich zur Erziehungswissenschaft und zur Soziologie, bislang noch kaum ausreichend theoretisch und empirisch bestimmt worden. Der vorliegende Beitrag setzt sich mit diesem Defizit auseinander und schlägt eine marginalisierungstheoretische Verortung der Migrationsforschung in der Sozialen Arbeit vor. Diese wird ergänzt und weiter konkretisiert durch den differenztheoretisch ausgerichteten Intersektionalitäts-Ansatz und verknüpft mit dem handlungstheoretischen Ansatz von multicultural-conviviality. Als zentrale Handlungsfelder für die Migrationsforschung in der Sozialen Arbeit werden Familie, Arbeit, Zivilgesellschaft und (Sozial-)Staat vorgeschlagen, in denen auf zentrale soziale Dimensionen – Care, Inklusion, Gesundheit, und Nachhaltigkeit – fokussiert wird. Methodologisch ergeben sich aus dieser Gegenstandsbestimmung neue Herausforderungen, die erkenntnistheoretisch unter Einbezug figurations- und prozesstheoretischer Ansätze, sowie unter Berücksichtigung des Fallstudienansatzes weiterbearbeitet werden können. Auf dieser Grundlage können Bedeutung und Wirksamkeit von professionellem und organisationalem Handeln in Migrationskontexten besser analysiert werden. Dies könnte einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit im Migrationskontext leisten. \n
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