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Der Beitrag fokussiert auf wechselseitige Konstruktionen von Raum und sozialer Kontrolle in Heimen der öffentlichen Jugendhilfe nach der hessischen Heimkampagne Ende der 1960er Jahre. Anhand von Archivdokumenten und Expert*inneninterviews werden Raumkonzeptionen in Aushandlungen über die Herstellung und Aufrechterhaltung sozialer Kontrolle rekonstruiert. Die Analyse zeigt verschiedene organisationsspezifische Raumkonstruktionen die soziale Kontrolle über unterschiedliche Mechanismen herstellen sollen und deren Bedeutung unterschiedlich gewichtet wird. Sie bewegen sich in einem Spektrum, zu dem sowohl geographische oder materielle Begrenzungen wie auch verschiedene Beziehungsgefüge gehören. \nThe paper focuses on reciprocal constructions of space and social control in public residential youth care after the so-called Heimkampagne in Hesse at the end of the 1960s. On the basis of archival holdings and expert interviews, spatial conceptions are reconstructed in negotiations about the establishment and maintenance of social control. The analysis shows different organisation-specific constructions of space that are supposed to establish social control through different mechanisms, each of which is given more or less importance. These include a spectrum of geographical or material boundaries as well as different sets of relationships.
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