»Jüdische Weltpest« oder »bolschewistischer Untermensch« – Diskriminierung und öffentliche Demütigung durch Bilder waren ein wesentlicher Teil der gegen Juden und Jüdinnen gerichteten Verfolgungs- und Vernichtungspolitik im Nationalsozialismus. Im Medium der Ausstellung ließen sich rassistische Feindbilder auf vielfältige Weise transportieren. Die erstmalige Gesamtdarstellung der als Propagandamedium nahezu flächendeckend eingesetzten Ausstellung untersucht Formen, Strategien und Wirkungen antisemitischer Hasskampagnen unter dem NS-Regime. Das Spektrum geht von regionalen Wirtschafts- und Handwerksschauen über Wanderausstellungen der NSDAP bis hin zu internationalen Großausstellungen, die ein Millionenpublikum erreichten.
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