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Abschreckung ist wieder zu einem Schlagwort der Tagespolitik geworden. Doch woher stammt dieses Konzept eigentlich? Lukas Mengelkamp rekonstruiert, wie die Abschreckungstheorie im frühen Kalten Krieg in die Bundesrepublik Deutschland gelangte und an neu gegründeten Instituten für Strategie- und Friedensforschung ein institutionelles Zuhause fand. Er erläutert, warum ihr die Abschreckungskritik auf dem Fuß folgte. Er zeigt, dass sowohl Strategie- wie auch Friedensforschung in den USA und in der Bundesrepublik als Kinder des Kalten Krieges entstanden. In diesem Buch weist er zudem nach, wie selbst abstrakte akademische Debatten über Abschreckung mit tagespolitischen Debatten und Ereignissen, etwa der Kuba-Krise, dem Vietnamkrieg, der Neuen Ostpolitik oder dem Terror der Roten Armee Fraktion verbunden waren. So entsteht das Bild einer reichhaltigen kritischen Debatte über Abschreckung, die nach 1989 weitgehend in Vergessenheit geriet, heute aber von ungebrochener Aktualität ist.

Über Lukas Mengelkamp

Lukas Mengelkamp ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH).

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