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Eine Gruppe von russisch-jüdischen Einwanderern kommt Anfang der 1990er Jahre nach »Noswitz« in Sachsen-Anhalt und begründet dort die Jüdische Gemeinde. Scheinen damit auf den ersten Blick alle Hoffnungen der deutschen Gesellschaft auf eine Wiederbelebung jüdischen Lebens erfüllt, so stellt sich bald heraus, dass die Gemeinde eine Kette lokaler Konflikte auslöst.Karen Körber zeichnet in dieser ersten Feldstudie über eine Jüdische Gemeinde in Deutschland die symbolischen Kämpfe um Deutungen und Bedeutungen jüdischer Identität nach. Sie analysiert die Fallstricke der deutschen Migrationspolitik und Erinnerungskultur und schildert eindringlich deren prekäre Folgen für die russisch-jüdischen Migranten.
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Über Karen Körber

Dr. Karen Körber ist Leiterin der Jüdischen Gegenwartsforschung am Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) in Hamburg.

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