Jugendverbandsarbeit unter Druck?! Einblicke in eine aktuelle „Sorge-Studie“
Jugendverbandsarbeit unter Druck?! Einblicke in eine aktuelle „Sorge-Studie“
4,98 €
| Produktnummer: | DJ2410419 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 08.10.2024 |
| Umfang: | 15 Seiten |
| Lieferzeitraum: | Lieferung nach Zahlungseingang |
Benno Hafeneger und Lars Reisner stellen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zu Erfahrungen mit dem demokratiefeindlichen Agieren der sogenannten Alternative für Deutschland (AfD) vor. Die Befragung richtete sich an Jugendverbände und ist gerade als „Sorge-Studie“ bekannt geworden. Initiator der Umfrage war der Deutsche Bundesjugendring (DBJR). In ihrem Beitrag fassen Hafeneger und Reisner zunächst Aktionsmuster der AfD in Stadt- und Landesparlamenten sowie im Bundestag zusammen. Sie weisen darauf hin, dass das feindliche Agieren der AfD sich nicht nur gegen wesentliche Teile des bundesdeutschen Jugendverbände, sondern auch gegen die Offene Kinder- und Jugendarbeit und andere Praxisfelder richtet. Sie informieren dann ausführlich über Ergebnisse der Studie und gehen auf besondere Betroffenheiten der Jugendverbände durch Anfeindungen der AfD, auf persönliche Sorgen junger Menschen vor solchen Anfeindungen, auf die Sorge der Kürzung von Fördermitteln, auf Sorgen vor Einschränkungen durch die Exekutive infolge von AfD-Aktivitäten, auf Unsicherheiten im Umgang mit Parteien, auf den Umgang mit rechtem Gedankengut bei Mitgliedern des eigenen Verbandes und auf Sorgen vor Unterwanderung der Verbandsstrukturen ein. Insgesamt zeigt sich, dass die verbandliche Jugendarbeit in Deutschland – ebenso wie andere Praxisfelder, die mit jungen Menschen arbeiten – bereits unter einem erheblichen Druck steht, der auf das Agieren der AfD zurückzuführen ist. Der wachsende Einfluss der AfD in den Parlamenten wird als Bedrohungsszenario wahrgenommen. Die Autoren sprechen von klar erkennbaren Demokratiegefährdungen in außerschulischen Erfahrungsräumen junger Menschen. \n
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