Die 14-jährige Hanna Salomon hasst den Spitznamen »Püppchen«, er macht sie so klein, wie sie sich selbst oft fühlt. Als sie im Sommer 1939 Deutschland zusammen mit anderen Mädchen verlässt, heißt es: »Ihr seid die Glücklichen, die Auserwählten!« Das Ziel ist Palästina, mit Zwischenstation Dänemark. Dort, auf dem Land, bei der alten Bente, gibt es zwar keine Palmen und das Meer ist nicht so blau wie in Andersens Märchen, aber man ist sicher vor den Nazis. Was ein Irrtum ist. Zusammen mit den Mädchen Mira, Bella, Rosa, Rachel und Sarah wird Hanna nach Theresienstadt deportiert. Eine Notgemeinschaft. „Aufgeben gilt nicht“, hat Mira immer gesagt, „das Leben geht weiter.“ Hanna hat mehr Glück als andere und überlebt das Lager. Erst neun Jahre später, 1948, gelingt es ihr, nach Palästina auszuwandern, wo sie endlich ein Zuhause findet.
»Ich stelle die Frage: Wie kann ein Mädchen, das statt Förderung nur Verluste erlebt und beinahe ausgelöscht wird, später als junge Frau so erstaunlich kraftvoll, warmherzig und glückfähig sein, wie hat sie es geschafft, unter solchen Umständen >a mentsch< zu werden? … Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, mein Buch kann nur Hinweise geben, die dem Leser ermöglichen, jenem Geheimnis selbst nachzuspüren.«
Mirjam Pressler
»Poetischer als Mirjam Pressler kann man kaum begründen, warum Geschichten erzählt werden müssen.« Literarische Welt
Buch des Monats im Juli 2011 (Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach)
Empfehlung der Jury des Friedrich-Gerstäcker-Preises für Jugendliteratur 2012
»Hannas Geschichte ist gnadenlos traurig und unendlich hoffnungsvoll zugleich.«
- Lesefrüchte im WDR 5
»Pressler berichtet ohne Schnörkel vom Schicksal einer ungewöhnlichen Frau. Sie mutet den jungen Lesern die Wahrheit zu.«
- Die Welt
»Ganz gleich, ob authentisch oder fiktiv – Hannas Geschichte ist eine spannende, tränenreiche Reise.«
- Frankfurter Rundschau
»Sie schildert den Schrecken ohne Effekthascherei, und die schönen Momente ohne Kitsch. Ihr Buch ist Literatur und Geschichtsbuch in einem, mit einem ausführlichen Glossar am Ende.«
- WAZ
»Mirjam Pressler gelingt in ihrem Buch der Spagat zwischen didaktisch notwendiger Reduktion und geschichtsgetreuer Berichterstattung, zwischen Verharmlosung und Überforderung, zwischen Schuldzuweisung und Pauschalentlastung.«
- Augsburger Allgemeine
»Hannas fiktive Geschichte ist eine Hommage an eine Generation, ›denen diese Verbrecher die ganze Jugend gestohlen haben.‹«
- Frankfurter Neue Presse
»Ergreifend poetisch und intensiv erzählt.«
- WAZ
»Aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, ist dieses Jugendbuch trotz des schweren Themas richtig spannend. Es ist erlebte Geschichte, denn das Mädchen Hanna gab es wirklich.«
- Heilbronner Stimme
»In jeder Zeile von ›Ein Buch für Hanna‹ möchte man der Titelheldin die Daumen drücken. Man hofft, dass alles gut wird. Tolles Buch von Mirjam Pressler!«
- Berliner Kurier
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Über Mirjam Pressler
Mirjam Pressler (1940 - 2019) wurde in Darmstadt geboren und wuchs bei Pflegeeltern auf. Sie studierte an der Akademie für Bildende Künste in Frankfurt und Sprachen in München und lebte für ein Jahr in einem Kibbuz in Israel.
Zurück in Deutschland arbeitete sie unter anderem als Taxifahrerin und führte einen Jeansladen. Sie hat drei inzwischen erwachsene Töchter, die sie nach der Scheidung von ihrem Mann alleine großgezogen hat. Bis zu ihrem Tod lebt sie als freie Autorin und Übersetzerin in Landshut.
Mirjam Pressler hat mehr als 30 eigene Kinder- und Jugendbücher verfasst, darunter »Bitterschokolade« (Oldenburger Jugendbuchpreis), »Novemberkatzen«, »Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen« (Deutschen Jugendliteraturpreis), »Malka Mai« (Deutscher Bücherpreis) und die Romane »Golem stiller Bruder«, »Shylocks Tochter«, »Nathan und seine Kinder«, »Ein Buch für Hanna«, »Wer morgens lacht« und »Ich bin's Kitty. Aus dem Leben einer Katze« sowie die Lebensgeschichte der Anne Frank »Ich sehne mich so«. Außerdem hat sie viele Bücher aus dem Niederländischen, Englischen und Hebräischen übersetzt, darunter auch die Romane von Uri Orlev.
Für ihre »Verdienste an der deutschen Sprache« wurde sie 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet, für ihr Gesamtwerk als Übersetzerin mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises und für ihr Gesamtwerk als Autorin und Übersetzerin 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis, der Corine und der Buber-Rosenzweig-Medaille sowie mit dem Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung..
»Pressler ist eine Meisterin stiller Geschichten voller existenzieller Erfahrungen, die sie ganz unspektakulär darstellt. Ihre knappe schnörkellose Sprache erzeugt - in allen ihren Büchern - eine ungeheure Intensität. Ihr Herz schlägt für Kinder mit schwieriger Geschichte, für Menschen mit Brüchen in der Biographie.« Ostdeutscher Rundfunk
»Poetischer als Mirjam Pressler kann man kaum begründen, warum Geschichten erzählt werden müssen.« Literarische Welt
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»Ich stelle die Frage: Wie kann ein Mädchen, das statt Förderung nur Verluste erlebt und beinahe ausgelöscht wird, später als junge Frau so erstaunlich kraftvoll, warmherzig und glückfähig sein, wie hat sie es geschafft, unter solchen Umständen >a mentsch< zu werden? … Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, mein Buch kann nur Hinweise geben, die dem Leser ermöglichen, jenem Geheimnis selbst nachzuspüren.«
Mirjam Pressler
»Poetischer als Mirjam Pressler kann man kaum begründen, warum Geschichten erzählt werden müssen.« Literarische Welt7.99