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„Die heutige junge Generation ist die vielfältigste, die es je gab.“ (BMFSFJ, 2024, S. 16) Diese Feststellung bildet die Grundlage für die Analysen des 17. Kinder- und Jugendberichts, der die Lage junger Menschen in Deutschland sowie die Situation der Kinder- und Jugendhilfe darlegt (ebd.). Die Analyse der Jugend im gesellschaftlichen Wandel erfolgt unter Berücksichtigung diversitätssensibler Aspekte wie Klassismus und Rassismus sowie der Bedeutung politischer Bildung. Politische Bildung ist ein zentrales Element demokratischer Befähigung, da sie jungen Menschen durch Wissensvermittlung die Wahrnehmung ihrer Rechte ermöglicht und eine aktive Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen fördert (Andersen & Woyke, 2021). Doch wie in vielen Bereichen der Bildung zeigen sich auch hier deutliche soziale Ungleichheiten, die den Zugang zur politischen Bildung beeinflussen und damit die Chancengerechtigkeit in der Gesellschaft gefährden. Der folgende Artikel beleuchtet, wie Klassismus die politische Jugendbildung prägt und welche Maßnahmen auf struktureller und individueller Ebene ergriffen werden müssen, um eine inklusivere und gerechtere politische Bildung zu gewährleisten.
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