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Wenige Monate nach dem »Anschluss« Österreichs an das Deutsche Reich richtete die SS im August 1938 das KZ Mauthausen im oberösterreichischen Mühlviertel ein. In den folgenden Jahren wurden das »Stammlager« und das 1940 errichtete Zweiglager Gusen um mehr als 40 Außenlager zu einem weit verzweigten KZ-Komplex ausgebaut. Bis zur Befreiung Mauthausens durch die U.S. Army im Mai 1945 wurden rund 190.000 Menschen in diesen KZ-Komplex deportiert. Etwa 90.000 der mehrheitlich aus dem besetzten Europa Deportierten verstarben oder wurden ermordet. Als einziges »Stammlager« auf österreichischem Gebiet hatten die dort verübten Verbrechen eine besondere Bedeutung für die österreichische Nachkriegsgeschichte. Andreas Kranebitter und Bertrand Perz fassen die umfangreiche internationale Forschung der vergangenen Jahre in komprimierter Form und allgemein verständlicher Sprache zusammen und legen die erste Monografie seit den 1970er Jahren vor, die den Lagerkomplex Mauthausen in seiner Gesamtheit darstellt. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/

Über Andreas Kranebitter

Dr Andreas Kranebitter is the director of the Documentation Centre of Austrian Resistance (doew) in Vienna.

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Über Bertrand Perz

Dr. Bertrand Perz ist Universitätsprofessor im Ruhestand am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte.

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