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Der Beitrag befasst sich mit der aktuellen Unterstützungs- und Versorgungssituation zwischen Anspruch und Wirklichkeit für Menschen mit geistiger und komplexer Behinderung und psychischer Erkrankung. Um die Versorgungssituation und die spezifischen Bedarfe dieser Zielgruppe besser zu verstehen, Teilhabebarrieren zu identifizieren und die Unterstützungsangebote zu verbessern, werden neben epidemiologischen Analysen auch exemplarische Kontextfaktoren der ICF im Hinblick auf psychiatrisch-psychotherapeutische und psychosoziale Unterstützung untersucht. Denn trotz einer erhöhten Vulnerabilität für psychische Erkrankungen sind auch in Deutschland die Versorgungsstrukturen für die zum Teil komplexen Unterstützungsbedarfe insgesamt unzureichend und ausbaufähig. Darüber hinaus wird die Bedeutung individualisierter und interaktionistischer Ansätze für die Teilhabe dieser Personengruppe hervorgehoben. Diese haben das Potenzial, bestehende Diskrepanzen aufzudecken, eine Auseinandersetzung mit spezifischen Teilhabebarrieren in ihren Wechselwirkungen anzuregen und schließlich in konkrete Impulse und Perspektiven zur Annäherung an den Unterstützungsanspruch zu münden.
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