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Obgleich sich die Beziehungen zwischen Politik und Migrationsforschung in den einzelnen europäischen Ländern sehr unterschiedlich entwickelt haben, scheint es eine Gemeinsamkeit zu geben: Der Bestand an wissenschaftlich fundiertem Wissen hat erheblich zugenommen, während gleichzeitig das Interesse der Verantwortlichen an der Nutzung des gesammelten Wissens abgenommen zu haben scheint. Der Artikel skizziert zunächst kursorisch die Angebotsseite wissenschaftlicher Politikberatung im Politikfeld Migration/Integration und analysiert sie vor dem Hintergrund politikwissenschaftlicher Expertise-Forschung. Während also zunächst Wissensproduktion und Dialogstrukturen in den Blick genommen werden, werden im zweiten Schritt die unterschiedlichen Nutzungsinteressen an und Motive für Politikberatung erläutert. \n
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