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Ausgangspunkt des Beitrags sind aktuelle Problematisierungen im Kontext von Kinderschutz und Kinderförderung, die elterliche Erziehungsfähigkeit als Risiko für das Kind und seine Entwicklung entwerfen. Bezogen auf eine ethnographische Studie in stationären Mutter-Kind-Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland wird untersucht, wie die Konstruktion riskanter Mutterschaft mit Implikationen der Konstruktion des schutzbedürftigen Kindes verbunden ist. Es wird gezeigt, wie die Zuschreibung riskanter Mutterschaft in den spezifischen Betreuungsverhältnissen der Mutter-Kind-Einrichtungen institutionalisiert wird. Da diese Kinder- und Jugendhilfemaßnahmen sich durch (präventive) Interventionen in die Lebens- und Erziehungsweisen der Adressatinnen als Mütter auszeichnen, werden Widerstände gegen solche Interventionen und damit verbundene Konflikte in Alltagspraktiken fokussiert. Aus macht- und institutionenanalytischen Perspektiven wird untersucht, wie, als was und wozu das Kind dabei positioniert wird.
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