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Ausgehend von einer Inhaltsanalyse leitfadengestützter Interviews werden Erkenntnisse zum Erleben von und dem Umgang mit normabweichenden sexuellen Präferenzen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Normierung von Sexualität skizziert. Weiterhin werden die Bedeutsamkeit normabweichender sexueller Präferenzen sowie deren Effekte in der Identitätskonstruktion dargestellt. Teilnehmende konnten trotz anhaltender Pathologisierungs- und Stigmatisierungserfahrungen positive Selbstkonzepte entwickeln. Sie formulieren klare Bedarfe und Wünsche an die sexuelle Bildung hinsichtlich der Beförderung einer kompetenten und kritischen Auseinandersetzung mit sexuellen Normen und Normierungsprozessen sowie der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Informationen auch zu normabweichenden Praktiken. \nBased on a content analysis of guided interviews, the paper outlines the findings on the experience and treatment of norm-deviating sexual preferences in the context of social norming of sexuality and their effect on identity-construction, as well as it presents the significance of sexual preferences for people with norm-deviating preferences. Despite the persistent experience of pathogenesis and stigmatization, participants developed positive self-concepts. They formulate clear needs and wishes for sexual education promoting a competent and critical examination of sexual norms and normative processes as well as the provision of high-quality information about norm-deviating practices.
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