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Paternalistische Praktiken sind häufig Ausdruck ungleicher Machtverhältnisse. Der Beitrag zeigt, in welcher Weise paternalistische Praktiken in der Sozialen Arbeit mit Migrant*innen wirken. Die vorgestellten Erkenntnisse basieren auf leitfadengestützten Interviews mit Sozialarbeitenden im Bereich Migration und Integration. Neben Wissensvorsprüngen begünstigen insbesondere sprachliche Barrieren Formen der paternalistischen Bevormundung und schränken somit den Spielraum für selbständige Entscheidungen der Zugewanderten ein. Gleichwohl lässt die kritische Reflexion der Sozialarbeitenden auch erkennen, unter welchen Voraussetzungen solche Ansätze überwunden werden können.
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