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Viele Beziehungen von Menschen und ihren Heimtieren können als „persönliche Beziehungen“ mit ganz spezifischen Merkmalen und reziproken Qualitäten identifiziert werden. Dass die Beziehungen zu Heimtieren wichtige Funktionen sozialer Unterstützung erfüllen und dazu beitragen können, Gesundheit zu fördern und zu erhalten, ist inzwischen häufig beschrieben und differenziert untersucht. Mit Blick auf die Alltagspraxis von Sozialarbeiter_innen scheinen neben den positiven biopsycho-sozialen Wirkungen aber auch belastende und negative Aspekte persönlicher Mensch-Tier-Beziehungen von Bedeutung. Der Beitrag unternimmt den Versuch, die Diskrepanz zwischen der allgegenwärtigen Präsenz von Heimtieren in der Lebenswelt der Adressat_innen Sozialer Arbeit und der nur zögerlich stattfindenden Einbindung in den Fachdiskurs zu verringern und persönliche Mensch-Tier-Beziehungen als vielschichtiges, ambivalentes und bedeutsames Thema für Soziale Arbeit und ihre Interventionen aufzuzeigen. \nMany human-animal-relationships may be seen as “personal” relationships with specific characteristics and reciprocal qualities. Since many years important supportive functions of relationships with companion animals, promoting and maintaining health and well-being are well documented and studied in detail. But often in social work practice also stressing and harming aspects of human-animal-relationships – besides the positive bio-psycho-social effects – become relevant. In this article we try to reduce the gap between an everyday presence and importance of companion animals in the lives of many social work clients on the one side and the social work discussions and literature hesitating to address this important topic on the other side. We demonstrate that the personal human-animal-relationship is a multifaceted, ambivalent but crucial issue in social work and social work interventions.
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